Samba

Die Samba ist ein fröhlicher und lebendiger lateinamerikanischer Tanz und gehört zu den fünf Lateintänzen im Welttanzprogramm. Sie stammt aus Brasilien und entwickelte sich aus afrikanischen und brasilianischen Volkstänzen. Weltweit bekannt wurde sie vor allem durch den Karneval in Rio de Janeiro. Im Turniertanz wurde die Samba jedoch an den Gesellschaftstanz angepasst.

Getanzt wird die Samba im 2/4-Takt. Sie ist schnell, rhythmisch und zeichnet sich durch ihre typischen Bounce Action aus – eine leichte Auf- und Abbewegung der Knie und des Körpers, die den Tanz lebendig wirken lässt. Getanzt wird zu brasilianischer Samba-Msuik, aber auch zu moderner lateinamerikanischer Musik.

Die Tanzhaltung wechselt zwischen offener und geschlossener Position. Während des Tanzes führen die Partner viele Drehungen, Platzwechsel und Richtungswechsel aus. Die führende Person gibt die Bewegungen vor, während die folgende Person auf die Signale reagiert.

Zu den wichtigsten Figuren gehören der Grundschritt, der Samba-Walk, der Whisk, die Botafogos, die Promenade Runs, die Voltas, der Side Samba Walk und die Cruzados. Mit zunehmender Erfahrung können diese Figuren zu längeren Choreografien verbunden werden.

Charakteristisch für die Samba sind die Bounce Action, deutliche Hüftbewegungen, lockere Knie, schnelle Fußarbeit und eine fröhliche, ausdrucksstarke Ausstrahlung. Der Oberkörper bleibt ruhig und aufrecht, während die Bewegung hauptsächlich aus Beinen und Hüfte kommt.

Die Samba eignet sich für Tänzer, die bereits erste Erfahrungen mit Lateintänzen gesammelt haben. Sie verbessern Koordination, Rhythmusgefühl, Beweglichkeit und Ausdauer und vermittelt die typisch brasilianische Lebensfreude.

Merksatz: Die Samba lebt von ihrer Bounce Action, ihrem mitreißenden Rhythmus und ihrer fröhlichen Ausstrahlung. Wer federnd, locker und im Takt tanzt, bringt die typische Dynamik der Samba auf die Tanzfläche.