Der Cha-Cha-Cha ist ein temperamentvoller lateinamerikanischer Tanz und gehört zu den fünf Lateintänzen im Welttanzprogramm. Er entstand in den 1950er-Jahren in Kuba und entwickelte sich aus der Rumba. Sein Name erhielt der Tanz durch das charaktistische Geräusch der schnellen Schritte, das wie „Cha-Cha-Cha“ klingt.
Getanzt wird der Cha-Cha-Cha im 4/4-Takt. Das Tempo ist fröhlich und lebendig, aber langsamer als beim Jive.Typisch sind rhythmische Hüftbewegungen, schnelle Richtungswechsel und ein spielerisches Zusammenspiel der Tanzpartner.
Die Tanzhaltung wechselt häufig zwischen einer offenen und einer geschlossenen Position. Viele Figuren werden mit einer Hand getanzt, wodurch Drehungen und Richtungswechsel leichter möglich sind. Die führende Person gibt die Bewegungen und Figuren vor, während die folgende Person auf die Signale reagiert.
Zu den wichtigsten Figuren gehören der Grundschritt, der New York, die Hand-zu-Hand-Figur, der Spot Turn, der Underarm Turn, die Fan-Possition und verschiedene Drehungen. Mit zunehmender Erfahrung können die Figuren zu längeren Kombinationen verbunden werden.
Charakteristisch für den Cha-Cha-Cha sind präzise Fußarbeit, deutliche Hüftbewegungen (Cuban Motion), gute Körperspannung und das Tanzen im Takt der Musik. Der Tanz wirkt leicht und verspielt, verlangt aber eine saubere Technik.
Der Cha-Cha-Cha eignet sich gut für Tänzer, die bereits erste Erfahrungen im Paartanz gesammelt haben. Er verbessert das Rhythmusgefühl, die Koordination und die Beweglichkeit und ist durch seine fröhliche Musik besonders beliebt.
Merksatz: Der Cha-Cha-Cha lebt von seinem typischen Rhythmus „2-3-Cha-Cha-Cha“. Präzise Schritte, lockere Hüftbewegungen und eine gute Musikalität machen den Tanz lebendig und ausdrucksstark.