Die Rumba ist ein eleganter und gefühlvoller lateinamerikanischer Tanz und gehört zu den fünf Lateintänzen im Welttanzprogramm. Sie stammt ursprünglich aus afrikanischen und kubanischen Tanztraditionen. Die Rumba wird oft als „Tanz der Liebe“ bezeichnet, weil sie von Nähe, Spannung und Ausdruck lebt.
Getanzt wird die Rumba im 4/4-Takt. Sie ist der langsamste der Lateintänze und zeichnet sich durch ruhige, fließende Bewegungen sowie deutliche Hüftbewegungen aus. Im Mittelpunkt stehen nicht Schnelligkeit, sondern Rhythmus, Körperspannung und die Verbindung zwischen den Tanzpartnern.
Die Tanzhaltung wechselt häufig zwischen einer offenen und einer geschlossenen Position. Viele Figuren werden mit einer oder beiden Händen getanzt . Die führende Person gibt die Bewegungen und Figuren vor, während die folgende Person auf die Signale reagiert.
Zu den wichtigsten Figuren gehören der Grundschritt, der New York, die Hand-zu-Hand-Figur, der Spot Turn, der Underarm Turn, die Fan-Possition, der Hockey Stick und die Alemana. Mit zunehmender Erfahrung können die Figuren zu längeren Kombinationen verbunden werden.
Charakteristisch für die Rumba sind die Cuban Motion n (fließende Hüftbewegungenn), gute Körperspannung, kontrollierte Schritte und ein ausdrucksstarkes Zusammenspiel.Jeder Schritt wird bewusst gesetzt und an die Musik angepasst.
Die Rumba eignet sich sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. Sie vermittelt ein gutes Gefühl für Rhythmus, Balance und Körperkontrolle und bildet eine wichtige Grundlage für andere Lateintänze.
Merksatz: Die Rumba lebt von Ruhe, Ausdruck und Gefühl. Langsame, kontrollierte Bewegungen, deutliche Hüftaktionen und ein gutes Zusammenspiel der Tanzpartner machen diesen Tanz besonders elegant.