Foxtrott

Der Foxtrott ist ein klassischer Gesellschaftstanz und gehört zu den Standarttänzen. Er entstand Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA und wurde nach dem amerikanischen Entertainer Harry Fox benannt. Der Foxtrott zeichnet sich durch fließende Bewegung und abwechslungsreiche Schrittfolgen aus und gilt als Grundlage vieler weiterer Tänze.

Getanzt wird der Foxtrott im 4/4-Takt. Er passt zu vielen Musikrichtungen, darunter Swing, Jazz, Pop und leichte Unterhaltungsmusik. Das Tempo ist meist ruhig bis mittelflott, sodass der Tanz angenehm und elegant wirkt.

Getanzt wird in einer geschlossenen Tanzhaltug. Die Tanzpartner bewegen sich gemeinsam gegen den Uhrzeigersinn auf der Tanzfläche. Wichtig sind eine aufrechte Haltung, fließende Bewegungen und ein gleichmäßiges Tempo. Die führende Person gibt durch ihre Körperbewegung die Richtung und die Figuren vor.

Zu den wichtigsten Figuren gehören der Grundschritt, der Promenadenschritt, der Wechselschritt, Rechts- und Linksdrehung sowie verschiedene Vorwärts- und Rückwärts-kombinationen. Mit zunehmender Erfahrung können weitere Figuren ergänzt werden.

Der Foxtrott eognet sich gut für Anfänger, da er das Gefühl für Rhythmus, Führung und Bewegung auf der Tanzfläche verbesssert. Gleichzeitig bildet er eine wichtige Grundlage für anspruchsvollere Standarttänze wie den Quickstep.

Merksatz: Der Foxtrott lebt von ruhigen, fließenden Bewegungen und dem Wechsel zwischen langsam und chnellen Schritten. Wer den Rhythmus „Slow – Slow – Quick – Quick“ sicher beherrscht, hat die wichtigste Grundlage des Tanzes gelernt.